Muze

Mit natürlichem Sanftmut verzaubert das internationale Duo Muze durch ureigenen Charakter mit seinem Programm, das neben Europa in USA, Mexiko und Kanada präsentiert wurde. Während Bernadette Zeilinger und Diego Muné virtuos außergewöhnliche Techniken mit feinen Details mischen, schimmert ihr impulsives Spiel in vielen Nuancen.

Muze
verbindet Lebendigkeit und Präzision in intensiver und berührender Musik. Kompakte Ballungen, expressive Ausbrüche und balladenartige Stimmungen entstehen durch organische und abwechslungsreiche Verläufe, indem die beiden MusikerInnen tief in die Energie ihrer Musik eintauchen. Im gemeinsamen Gestalten der Phrasen verweben sie ihre komplexen Klänge ineinander. Es kommt zu abrupten Wechseln von Extremen; Dichte und Reduktion in überraschenden Wendungen zwischen sich bewegenden Flächen und punktuellen Ereignissen.
Virtuose Technik, enorme Geschwindigkeit sowie eine große Bandbreite an neuen Spieltechniken und Präparationen gepaart mit feinen Details und Differenzierungen verwachsen im Zusammenwirken des natürlichen Sanftmuts und der spielerisch kraftvollen Konfrontationen.

Das Duo ist international unterwegs – Tourneen in Frankreich, Italien, der Schweiz und anderen Ländern – und kuratiert in Wien im Denkmal Marpe Lanefesch am Campus der Universität in Kooperation mit dem Forum Zeitgeschichte (Dr. Herbert Posch) die monatlich stattfindende Konzert-Reihe La Musa. In den letzten Monaten spielten die beiden MusikerInnen außerdem u.a. im Ars Electronica Center in Linz, in der Alten Schmiede, in Schönbrunn, im Konzerthaus/ brut, ORF RadioCafe und Porgy & Bess in Wien.





Die Blockflötistin Bernadette Zeilinger studierte in Wien und Zürich Blockflöte und Pädagogik und in Basel bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin ihre Leidenschaft Improvisation (Masterabschluss mit Auszeichnung). 2009 erhielt sie einen Preis der IGNM für ihren Radio-Werbespot für Neue Musik. In ihrer speziellen Weise zu musizieren ist sie offen und flexibel. So spielt sie im Rahmen ihrer internationalen Tätigkeit neben Solos sowohl in spontanen Formationen als auch in solchen, die in jahrelanger Zusammenarbeit einen eigenständigen Charakter herauskristallisiert haben. Der Kontakt zwischen verschiedenen kreativen Feldern und der Austausch mit anderen Kulturen sind zentrale Bestandteile ihres Schaffens, dessen Vielfältigkeit sich u.a. wider spiegelt in Konzerten und Performances mit Charlotte Hug, Pia Palme, Michael Zerang, Clayton Thomas, Franz Hautzinger, Harald Kimmig, Peter Herbert, Christoph Cech, Miguel Arcos Mina, Svetlana Karimova usw.

Der vielseitige in Argentinien aufgewachsene Gitarren-Virtuose Diego Muné spielt sein Instrument auf sehr besondere Art mit viel Gefühl und Wärme. Seit seiner Kindheit erforscht der Musiker unermüdlich die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre. So hat er sich eigenständig ein sehr breites Spektrum an außergewöhnlichen Spielweisen und Klängen angeeignet. Ständiger Wandel und Überraschungen sind das Charakteristikum seiner Musik, die durch Innovation und erstaunliche Komplexität die Türen zu neuen Klangräumen öffnet. Flink und ausdrucksstark bewegt er sich in stilistischer Vielfalt international als Solist sowie in vielen verschiedenen Formationen u.a. mit Clementine Gasser, Maggie Nicols, Otto Lechner, Paul Rogers, Helmut Neugebauer, Ferdinand Schmatz und dem Vienna Improvisers Orchestra (Michael Fischer). Neben mehr als 500 CD-Produktionen und diversen interdisziplinären Projekten widmet er sich der Filmmusik.


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