Mauern

(c) Ulrike Hager

So vielfältig wie die Darsteller*innen selbst, gestaltet sich auch der Inhalt der Performance: Was braucht der Mensch? Wie gehen wir mit Konflikten um? Durch Bewegung und Tanz werden Brücken gebaut. Inwieweit gelingt es, die Fremdheit zu überwinden? Und ab wann entsteht Verbundenheit? 10+10 Brücken – ein gemeinsames Projekt von RedSapata Tanzfabrik und SOS-Menschenrechte, startete im Dezember 2016. Das von Linz ImPULS (Förderung der Stadt Linz) geförderte Projekt zielt darauf ab, Menschen aus Österreich und Menschen mit Fluchterfahrung auf kreative Art und Weise miteinander zu verbinden. Der zwischenmenschliche und interkulturelle Austausch, aber auch das gegenseitige Verstehen und der Respekt unter den TeilnehmerInnen sollen durch den kreativen Arbeitsprozess gefördert werden.

Ausgezeichnet mit „Stadt der Vielfalt – Preis der Stadt Linz für Integration und Interkulturalität!



Kritik tanz.at :

Ilona Roths Projekt „10+10 Brücken“ entstand in Kooperation mit SOS Menschenrechte und baute mittels des kreativen Tanz/Theaterprozesses Brücken zwischen Einheimischen und Flüchtlingen. Roth gelang es diese sehr heterogene Gruppe zu einem Ensemble zusammenzuschmelzen. Teamarbeit und solistische Interventionen wechselten einander ab. Es wurde weder eine Geschichte erzählt noch eine Message geliefert, sondern eine Collage alltäglicher Begebenheiten wie Machtkämpfe, Eifersucht oder Liebe verkörpert, niemals plakativ, auch durchaus Konfliktives aufgreifend – und von beachtlicher künstlerischer Integrität. Sozial- und gesellschaftspolitische „Nebeneffekte“ stellen sich bei dieser Arbeit von selbst ein, denn sie resultieren aus der kreativen Arbeit auf das gemeinsame Ziel „Performance“.

>> Homepage Red Sapata

>> Homepage SOS – Menschenrechte


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