Das war die Lange Nacht der Bühnen 2018

BesucherInnenrekord bei der Langen Nacht der Bühnen
12.646 BesucherInnen wurden bei Veranstaltungen gezählt

Mehr als 500 mitwirkende KünstlerInnen sorgten an 32 Bühnen mit 101 Veranstaltungen dafür, dass die 8. LANGE NACHT DER BÜHNEN einmal mehr zum Publikumsrenner wurde. 12.646 BesucherInnen nahmen Teil an einem gelungenen Streifzug durch die vielfältige und hoch-qualitative Welt der darstellenden Kunst in Oberösterreich. Das ist ein neuer BesucherInnen-Rekord seit der Verlegung der Veranstaltung in den Herbst. Bei der bisher geringsten Veranstaltungszahl (2018: 101; 2017: 117, 2016: 119) wurden demnach die meisten BesucherInnen gezählt.

Bereits um 14.00 Uhr startete der einzigartige Bühnenmarathon mit einem breitaufgestellten Programm für die jüngsten unter den Theaterliebhaberinnen. Von der Musikmaus Topolina im Musiktheater bis zum Brucknerhaus gab es von musikalischen Angeboten über Kasperltheater viel zu erleben.

Die offizielle Eröffnung der Langen Nacht der Bühnen fand diesmal im HauptFoyer des Musiktheaters am Volksgarten statt. Der Extrachor des Landestheaters unter Martin Zeller wärmte das zahlreich erschienene Publikum mit einem exzellent vorgetragenen und launigen Programm auf. Anschließend loderte das Feuer der Worte als Alfred Rauch (Geschäftsführer der LNdB) und Landestheater-Intendant Hermann Schneider das Mikrofon ergriffen. Exakt ein Jahr nach Subventionskürzungen des Landes Oberösterreich an Kultureinrichtungen und nach der Gründung von #kulturlandretten als Plattform gegen den Kultur-Abbau, stand diese Lange Nacht der Bühnen eindeutig im Zeichen der drohenden Ankündigung von Bürgermeister Klaus Luger, den „Theatervertrag“ aufzulösen. Mit einer flammenden Rede für Solidarität mit dem Landestheater Linz, dem ob dieser Aufkündigung des Theatervertrages durch die Stadt Linz ein Budgetloch in Millionenhöhe droht, wandte sich Hermann Schneider an das Publikum und forderte zum Widerstand auf und dazu Petitionen zu unterschreiben. Was hier gerade geschehe sei ein „Armutszeugnis für die Politik“, so Schneider. „Dass so viele heute gekommen sind und der Einladung gefolgt sind, dieses außergewöhnliche Programm zu bestaunen, freut mich sehr“, begrüßte Alfred Rauch. „Diese Veranstaltung ist ein starkes und kraftvolles Lebenszeichen der Darstellenden Künste, vor allem in Zeiten, in denen KünstlerInnen mit Budgetkürzungen und Vertragsauflösungen zu kämpfen haben.“ Die Lange Nacht der Bühnen sei ein Format, das auf beeindruckende Weise das Können und die Qualität der KünstlerInnen aus Oberösterreich demonstriere.

Die diesjährige Ausgabe der LANGEN NACHT DER BÜHNEN lockte am Samstag, 10. November 2018 12.646 bühnenaffine NachtschwärmerInnen in die insgesamt 32 teilnehmenden Bühnen. Bereits zum dritten Mal fand der einzigartige Bühnenmarathon im Herbst und nicht im Frühsommer statt.

Und auch in den einzelnen Spielstätten riecht es verdächtig nach BesucherInnen-Rekorden. Spitzenreiter bei den Besucherzahlen waren dieses Jahr neben den Veranstaltungen im Musiktheater am Volksgarten mit insgesamt 2.879 BesucherInnen wieder das Ars Electronica Center (1.627 BesucherInnen), die Arbeiterkammer OÖ (1.312 BesucherInnen), das Lentos (ebenfalls 1.312 BesucherInnen), die Anton Bruckner Privatuniversität (850 BesucherInnen), das Theater Maestro (mit unglaublichen 918 BesucherInnen), und die Alte Welt (340 BesucherInnen in fünf knackvollen Veranstaltungen). Auch die Domfrauen im Mariendom brachten es auf fantastische 180 BesucherInnen. Aber auch die anderen Spielstätten Theater PHÖNIX (407 begeistere BesucherInnen), Kuddelmuddel (mit 530 BesucherInnen), Theater des Kindes (total überfüllt), Brucknerhaus (vor allem die Gesangskapelle Hermann wurde begeistert aufgenommen), TRIBÜNE Linz (mit ihrer neuesten Produktion Romeo und Julia), Theater in der Innenstadt (wie immer ausverkauft), Klaviersalon Merta (erstmals dabei und gleich alle Veranstaltungen total voll), Kulturzentrum Hof, Central (über 500 Musikbegeisterte), Oö. Landesbibliothek (mit einer wunderbaren Uraufführung von Silke Grabinger), Haus der Frau, Cinematograph (total überfüllt) konnten sich über hervorragende BesucherInnenzahlen und großes Interesse freuen.

Die Einlassbänder dienten auch heuer wieder von 14 bis 24 Uhr als Gratis-Ticket für die Linz AG Linien.

Einmal mehr wurde der Beweis erbracht, wie vielfältig, bunt und außergewöhnlich die Bühnenlandschaft Oberösterreichs ist. Und mit welcher Begeisterung die Menschen in diesem Land diese Angebote annehmen.

Ein herzliches

DANKESCHÖN

den Subventionsgeber Land OÖ und Stadt Linz

den Sponsoren LINZ AG und Druckerei TRAUNER

den Medien, insbesondere unseren Medienpartnern LT1 und die OÖNachrichten

den Verantwortlichen und MitarbeiterInnen der 32 Bühnen

den zahlreichen KoordinatorInnen und HelferInnen

und vor allem den über 500 mitwirkenden Künstlerinnen und Künstlern

Fotos: Reinhard Winkler

LNdB 2018 (c) Reinhard Winkler

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